[der fall]

©performed film
Galerie Hengefoss-Jenssen
Hamburg, 2002

© der fall

Eine Frau schreitet zielbewusst eine Strecke ab. Nach nur wenigen Metern kommt sie zu Fall. Sie läuft weiter und stürzt abermals. Immer wieder. Ihr gesamter Weg ist geprägt von vielen Fällen verschiedenster Art. Bis sie an der Siegessäule gefallen liegenbleibt. Die Fallstrecke ist die Ost-West-Achse Berlins, die ehemalige Paradestrecke und die wieder aufs neue gepflegte Stadtachse der Hauptstadt.

Die urbane horizontale Stadtachse steht im unmittelbaren Bezug zur vertikalen Körperachse des Menschen. Die Bewegung der  Fallenden steht entgegen ihrer zeitlichen Positionierung des vertikalem Liegens als zeitlichen temporären Bezugspunkt,  ortsbildend, die eine Markierungen im Raum hinterlässt. Das Fallen ist zur raum- und ortsbildenden Handlung geworden.

 

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